Lambachpumpe

Es sind für ihre Zeit technische Wunderwerke. Eine - die E380 - steht im Wald hinter Däfern und hat mal Lutzenberg mit Wasser versorgt. Eine Gruppe engagierter Heimatpfleger um Sepp Janetzko hat sie liebevoll restauriert und zum Laufen gebracht. Näheres unter www.hajojanetzko.de

Die andere  - die L380 - steht (noch) auf dem Bauhof in Bruch. Sie hat mal Kallenberg mit Frischwassser versorgt. Sie sucht noch ihren endgültigen Platz.

Lambachpumpe in Däfern

Lange verschollen und nach langer Reise ist die Lambachpumpe, die früher Kallenberg mit Wasser versorgte, wieder im Weissacher Tal angekommen und wird wohl später einen Ehrenplatz bei der neuen Wasserzentrale bekommen. Die Pumpe, die als Antrieb nur die Energie des Wasser nutzte, war seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts im Einsatz. Nur dank des Einsatzes vieler Mitbürger war der Erhalt und Rücktransport der Maschine von der Größe eines Autos und einem Gewicht von runden 4 Tonnen möglich. Zuerst sollte denen gedankt werden, die die Maschine vor dem Zerfall retteten und unter größter Anstrengung im Wald bargen. Auf verschlungenen Wegen landete das Koloss in Crailsheim. Backnangs Altbürgermeister Walter Schmitt konnte mit seinen guten Kontakten zum Geschäftsführer der Nordostwasserversorgung erreichen, dass die Pumpe wieder zurückgegeben wurde.

Bei dem Gewicht und der Größe war noch der sichere Transport ins Weissacher Tal zu klären. Herzlichen Dank an Bürgermeister Schölzel, der gerne mit den Möglichkeiten der Gemeinde half und Wassermeister Ewin, der als Fahrer den Transport übernahm.