Berichte

Von Bessarabien in die „Paprikasiedlung“: Zweimal die Heimat verloren

"Heierles halda" – so heißt das aktuelle Geschichtsprojekt des Heimatvereins. Hinter dem schwäbischen Ausdruck verbirgt sich eine Tugend, die verloren zu gehen droht. Auf Hochdeutsch heißt dies so viel wie "gezielt das Gespräch suchen".

Wir wollen mit Menschen sprechen, die etwas erlebt und somit etwas zu erzählen haben. Die Zeitzeugengespräche werden auf der Homepage des Heimatvereins veröffentlicht.

Seit gestern gibt es eine Fortsetzung der Reihe. Jürgen Hestler hat Aline Schönberger aus der „Paprikasiedlung“ in Unterweissach interviewt. Ihr Schicksal steht für viele Heimatvertriebene, die im Weissacher Tal eine neue Heimat gefunden haben

Aline Schönberger ist geboren und aufgewachsen in Mannsburg in Bessarabien. Sie wurde gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt 1940 in den neu eroberten ehemals polnischen Warthegau umgesiedelt und mußte von dort gegen Ende des Krieges fliehen. Über Umwege kam sie 1958 ins Weissacher Tal und fühlt sich wohl im Schwabenland.

Weihnachten im Bauernhaus

Mit was spielten unsere Großeltern und Urgroßeltern
als es noch keine Barbies und Legos gab?
Im Bauernhausmuseum in Unterweissach können Sie
am Sonntag 16. Dezember, dem 3. Advent auf
Entdeckungstour gehen und schauen, über was sich
Jungs und Mädels früher freuten und welche Spielsachen
sie unter dem Weihnachtsbaum entdeckten.
Die Älteren unter den Besuchern des Museums können
sich an die eigene Kindheit erinnern und die Jüngeren
werden über Puppen, Dampfloks und über zahlreiche,
alte Spielsachen staunen. Auch dieses Jahr werden die
besonderen Museumsstücke aus unserer Sammlung
ergänzt durch sehr schöne und seltene Leihgaben von
Bürgern des Weissacher Tals.
Im Oberling werden wieder die kleinen Dampfloks der Modellbahner ihre Kreise
ziehen und die Augen der Fans zum Leuchten bringen.
Lassen Sie sich von der weihnachtlichen Atmosphäre
im Museum verzaubern, wir freuen uns auf Sie.
Falls Sie noch ein kleines Geschenk suchen, finden Sie
bei uns wie gewohnt Hägemark, Honig und Wein.

Das Jahr 2019 wird ein Tante Frieda-Jahr

Der Heimatverein Weissacher Tal sieht sich voll im gesellschaftlichen Trend. „Der Begriff Heimat ist in aller Munde. Offensichtlich gibt es als Gegengewicht zur immer weiter um sich greifenden Globalisierung ein zunehmendes Bedürfnis nach Verwurzelung und Dazugehörigkeit“, so die Feststellung des  1. Vorsitzenden Jürgen Hestler auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins in der Ratsscheuer in Unterbrüden.

Ziel und Anliegen des Vereins sei es, mit zahlreichen Aktionen diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. „Wir sind ein moderner Verein, der einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllt und mit rückwärtsgewandter Heimattümelei nichts am Hut hat“, so Jürgen Hestler.

Für Annegret Kuttruf sind  die steigenden Besucher- und Teilnehmerzahlen ein Beweis dafür, dass der Heimatverein mit seinen Angeboten richtig liege. Sie verwies in ihrem Jahresbericht vor allem auf Highlights wie die „Tante-Frieda-Aufführungen“, die historische Weinprobe, den „MundArt-Stammtisch, die Grundschul-Projekttage, die Lesungen und Ausstellungen im Oberling, den Literaturspaziergang und die Gässlestouren  in Allmersbach im Tal und Ebersberg..

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Grundschule Allmersbach zu Besuch

Unsere Besucher werden jünger:
Am Donnerstag 4. Oktober kamen 2 Klassen der Grundschule Allmersbach im Tal zu
einem geführten Besuch ins Museum. Unter der Leitung von Schulleiterin Frau
Schweizer-Seibert und Pfarrer Elsner marschierten die Zweitklässler von der
Schule über die Hardt zum Museum. Nach einem Vesper im Oberling erkundeten sie
in Gruppen das Museum und versuchten dann, die Fragen auf den Fragebögen zu beantworten.
Leider musste dann etwas zum Aufbruch gedrängt werden um rechtzeitig wieder an
der Schule anzukommen. Beim nächsten Treffen
werden wir den Zeitplan korrigieren müssen.

Hoher Besuch im Bauernhausmuseum

Die Oldtimer-Freunde aus Berglen machten ihren Jahresausflug ins Weissacher Tal. Die Brüdener Straße war zugeparkt mit Bulldogs verschiedener Baujahre. Da passte alles zusammen. Das altehrwürdige Bauernhaus lebte auf. Als ob die Landwirtschaft noch in Betrieb wäre.

Wandern entlang der alten Markungs-Grenzsteine

Kommen Sie mit und tauchen ein in die Welt der „steinalten“ Grenzsteine, in der passend
ruhigen Stimmung des herbstlichen Waldes.
Es wird ein Teilstück der Markungsgrenze oberhalb von Heutensbach/Wattenweiler im Wald vorbei an den alten Grenzsteinen
erwandert.
Auch das sogenannte „Kellerle“ steht auf dem Programm, mit seinem besonderen Reiz.
Zu Beginn erhalten Sie eine kurze Einführung über Grenzsteine, ihre Bedeutung von gestern und heute und bekommen das Vorgehen beim
Erfassen der Grenzsteine für die Kleindenkmalarbeit sowie deren Bedeutung erläutert.

Da wir in unsern Gemeinden eine Vielzahl an solchen Kleinoden haben, wollen wir mit einigen Bildern den Blick
schärfen für die oft verborgenen Schönheiten in unserer Heimat.
Für weitere Anregungen und Bilder sind wir stets dankbar.
Bilder können an meine E-Mail-Adresse gesandt werden
kh.hs@online.de oder ich würde sie zum Scannen abholen.

Neu gestaltete Schusterwerksatt im Bauernhausmuseum

Die Besucher können dabei im Dachboden die neu eingerichtete
Schusterecke bewundern.
Diese wurde von den Damen des Museumsteams liebevoll unter Beratung von Schuhmachermeister Klöpfer
eingerichtet und kann als Muster des traditionellen Handwerks im Dorf besichtigt werden.
Die Einrichtung stammt großteils vom letzten Schuhmacher in Cot- tenweiler, Herrn Zeiher

Literarische Tälesspaziergang


Etwas ganz besonderes dürfte auch der Literarische Täles-Spaziergang
zu besonderen Orten in unserer Gemeinde am 16. September, dem Tag des
Schwäbischen Waldes werden.
Die Germanistin Irene Schielinsky lädt ein zu einem „Literarischen Täles-Spa-
ziergang“ rund ums Bauernhausmuseum und führt die Gäste an ausgewählte Or-
te unsrer Heimat, an denen mit kleinen Texten aufmerksam gemacht wird auf
das, was unser Täle so besonders macht.
Gerade auch durch (alte) Gedichte erscheinen diese Dinge wieder in einem neu-
en Licht.
Die Gedanken unserer Dichter über die Beziehung zwischen Natur und Mensch
lassen uns grübeln, schmunzeln oder einfach nur feststellen: Ja, so isch ´s.

Bäche, Brunnen und Brücken sind Teile unseres vertrauten Umfelds, die man je-
den Tag sieht – und deshalb kaum noch wahrnimmt in ihrer Besonderheit und
Schönheit. Feld und Flur, die uns umgeben und selbstverständlich erscheinen -
und uns doch jahrein, jahraus Nahrhaftes und Leckeres schenken.

DerLiterarische Spaziergang startet um 16 Uhr am Brunnen vor dem Un-
terweissacher Rathaus und endet –rund eineinhalb Stunden später- mit einem
kleinen Umtrunk im Bauernhausmuseum Weissacher Tal.

Mina und Lena berichten übers Ferienprogramm im Museum

Am Mittwoch, den 01.08.2018 durften wir, im Rahmen des Allmersbacher Ferienprogramms, zu Gast im „Haus von Tante Frieda“ im Heimatmuseum in Unterweissach sein.

Am Anfang wurden wir in Gruppen eingeteilt, dabei wurden wir 2 (Mina und Lena) Frau Kannowade zugeteilt. Sie zeigte und erklärte uns viele Dinge, z.B. wie Schulsachen früher aussahen, was im Keller so alles untergebracht bzw. eingemacht war und wieso man früher das Brot im Keller aufhängte.

Sehr interessant war auch der Webstuhl, da durfte sogar jeder von uns mal probieren zu weben.

Im ehemaligen Schweinestall waren ausgestopfte Hühner und Gänse zu finden.

Zum Abschluss gab es einen Fragebogen und für jeden von uns noch eine Brezel, hierfür vielen Dank.

Es war einmal mehr ein sehr informativer Vormittag.

Viele Grüße Eure Mina Grün und Lena Bacher

Tante Frieda hört Radio –Sonderausstellung im Bauernhausmuseum Weissacher Tal

Der Heimatvereins Weissacher Tal will in unregelmäßigen Abständen den Zeitgeist im alten Bauernhaus wiederaufleben lassen. Nach der allseits beachteten Puppenküchenausstellung zu Weihnachten soll nun „Tante Frieda“, die letzte Bewohnerin des heutigen Bauernhausmuseums, beim Radiohören belauscht werden. Sie ist im Jahre 1919 im Haus an der Brüdener Straße geboren worden und 1983 ausgezogen und hat so die Anfänge und Höhepunkte der Geschichte des Radios miterlebt. Überliefert ist, dass sie und ihr Vater zum Beispiel den Propagandasendungen aus dem Volksempfänger mit viel Skepsis begegnet sind. Vater Wilhelm Grübele war für seine regimekritische Haltung bekannt und saß deshalb auch für ein paar Tage im Backnanger Gefängnis.

Mit solchen Anekdoten sollen die jeweiligen „Radios“ in ihre Zeit eingebettet werden. Die Geräte selbst gehören zur Sammlung von Hans-Josef Janetzko  aus Auenwald, selbst früher bei einer Backnanger Nachrichtentechnikfirma beschäftigt. Er hat seine „Schätze“ dem Heimatverein vermacht und die Radioausstellung zu „Tante Frieda“ zusammengestellt.

Die Radioschau wird am 17. Juni um 11.30 Uhr eröffnet und ist auch noch während der Öffnungszeiten des Bauernhausmuseums am 17.6, 1. 7. und 15.7. 2018, jeweils zwischen 14 bis 17 Uhr  zu besichtigen.

Wie Tante Frieda lebte

In unregelmäßigen Abständen laden wir zu so genannten "Tante Frieda Führungen ein. Sie stehen unter dem Motto „Tante Frieda lebte hier“

Wie lebten die Menschen vor hundert Jahren?

Von Tante Frieda, der letzten Bewohnerin im 250 Jahre alten Bauernhausmuseum in Weissach im Tal erfahren wir dies.

In der einfachen Wohnstube trafen sich Kinder aus dem Dorf zum Sonntagsschüle. Da wurde vorgelesen, gebetet und die Lieder mit dem Harmonium begleitet.

Im elterlichen Schlafzimmer hat man sich gewaschen, denn im Haus sucht man eder seine Pflichten. Früh morgens wurde der Holzherd angefeuert, während im Stall die Tiere versorgt wurden. Bevor es in die Schule ging, fütterte Tante Frieda das Federvieh.

Die Familie führte ein einfaches Leben und erfuhr Freud und Leid. Zum Glück hat uns Tante Frieda, als sie noch lebte, viel davon erzählt.

Gerne möchten wir Ihnen die frühere Bewohnerin und das alte, urige Bauernhausmuseum vorstellen.

Mund.art-Stammtisch

Die „schwäbische mund.art e.V.“, die im württembergischen Landesteil beheimatete Vereinigung für Mundart-Aktivisten und Dialektfreunde, der
Heimatverein Weissacher Tal und der Albverein Backnang laden zu einem Mund.art-Stammtisch ein.
Dienstag, 17. Juli 2018 um 19:00 Uhr im Heimatmuseum in Unterweissach Hauptgast bei diesem „Auf gut Schwä- bisch-Stammtisch“ ist der Pleidelsheimer
Mundartdichter Rolf Gerlach . Jetzt ist sein achtes Buch mit dem fast schon prophetischen Titel „ Em
Paradies“ erschienen.
Eine Sammlung mit schwäbischen Gedichten, die immer gelungen zum Thema passen. Er hat die Untiefen des schwäbischen Lebens ausgelotet, die sich man- nigfaltig in seinen Gedichten niederschlagen.
Man kann dem Dichter eine gewisse Knitzigkeit zugestehen, die er in seinen
Versen mit allen Eigenheiten der Schwaben vermischt.
Seien Sie gespannt, denn weitere "Mundartkünstler" werden an diesem Abend ein Stelldichein geben, die mit unterschiedlichen „
Lompaliadr “ zum Mitsingen anregen werden.

Wir erwarten Markus Stricker von Wendrsonn, dem Urgestein des Schwabenrock . Dazu gesellen sich Reiner Deimel und
Peter Scheurer.
Es besteht auch Gelegenheit für alle Anwesenden, eigene kurze Mundartbeiträge einzubringen.
Der Eintritt ist frei. Spende erbeten. Bewirtung durch den Heimatverein Weissacher Tal.

Im Museum tut sich was

Im Wohnbereich will unser Frauenteam um Annegret Kuttruf alles zur Perfektion bringen, „als seien Grübeles gerade aufs Feld gegangen“.

Den Ausstellungsbereich gestalten hauptsächlich Dieter Krämer und Jürgen Hestler ständig neu.

Im Garten sehen wir die Auswirkungen der Klimaänderung sowie das Ergebnis vieler Hände Arbeit.

Schon seit dem Frühjahr be- arbeitet unser  Sensenmann“ Hans Holz- warth den Hang hinter dem Museum und versucht nach der mühevollen Entfernung von Brenneseln, Disteln und vor allen Brombeeren wie- der eine Blumenwiese für die Bienen ent- stehen zu las- sen. Leider hat ihm die Tro- ckenheit einen Strich durch die Rechnung gemacht, das Gießen reichte großteils nicht. Das Weinbauteam um Achim Keser betreut den Mu- seumsweinberg , die Trauben sind für die Jahreszeit schon sehr weit, ein Termin für die Weinlese ist schwer zu benennen.

Im Garten haben die Frauen um Lore Kannowade und Dorothea Seifert gesät, gehackt und gegossen. Der Gemüsegarten entwi- ckelt sich sehr schön, für den Blumenteil su- chen wir weiter nach Lösungen.

„Gässlestour“ durch Allmersbach im Tal

In unregelmäßigen Abständen veranstaltet der Heimatverein Weissacher Tal sogenannte "Gässlestouren" durch einzelne (Teil)-Gemeinden im Täle. Bei diesen „Exkursionen in die Heimat“ geht es immer darum, Neues über Altes in der Heimat zu erfahren.

Nach „Gässlestouren“ durch Unterweissach, Heutensbach und Ebersberg geht es am 7. Juli 2018 nach Allmersbach im Tal.

Walter Winkle, ein Allmersbacher Urgestein ist diesmal der „Gässlesführer“. Er wird seine Gäste in sein „Allmersbach der 50er Jahre“ entführen. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Brunnen hinter dem Rathaus.  Die Führung ist kostenlos. Anmeldungen sind erwünscht unter info@heimatverein-weissacher-tal.de oder bei Frau Hermentin Tel. 07191-53464.

Geführte „Gässlestour“ durch Ebersberg

In unregelmäßigen Abständen veranstaltet der Heimatverein Weissacher Tal sogenannte "Gässlestouren" durch einzelne (Teil)-Gemeinden im Täle. Bei diesen „Exkursionen in die Heimat“ geht es immer darum, Neues über Altes in der Heimat zu erfahren.

Nach „Gässlestouren“ durch Unterweissach und Heutensbach geht es am 9. Juni 2018 nach Ebersberg. Werner Pabst, ehemaliger Schulleiter der Brüdener Grundschule und vielfacher Autor der Reihe „Geschichte und Geschichten aus unserer Heimat Weissacher Tal“ wird interessante Einblicke in die Ortsgeschichte  des Auenwälder Teilortes geben. Treffpunkt ist um 16 Uhr an der Herz-Jesu-Kirche in Ebersberg.

Der Ort war auf Gedeih und Verderb mit der Burg, dem Schloss, verbunden und immer wieder wird auf der Tour auch auf die Burgherren Bezug genommen. So lernt man einen Ort kennen, der in einiger Hinsicht ein Kuriosum der württembergischen Geschichte ist

Aber in erster Linie sollen bei dieser Gässlestour die Menschen, die diesen Ort bewohnt haben in den Vordergrund treten - ihre Häuser, die örtlichen Einrichtungen, ihre Lebensbedingungen und Umstände, ihre Freuden und Leiden.

Achim Keser, Hobbywinzer am Ebersberg wird Herrn Pabst bei der Führung unterstützen.

Der Heimatverein Weissacher Tal lädt dazu herzlich ein.

Vom Flachs zum Lein, Veranstaltung vom letzten Sonntag,

Lore Kannowade bei der Flachsernte

Bei der gestrigen Vorführung kam wieder so richtig Leben ins Museum.
Frau Schimonowitsch und ihr Team zeigten und erklärten den Weg von der Flachspflanze bis zum Leinfaden.
Jeder der einzelnen nötigen Schritte wurde gezeigt, erklärt und die Produktion von früher mit heute verglichen.

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Lernort Bauernhausmuseum –Kooperationsprojekt zwischen Heimatverein Weissacher Tal und PH Ludwigsburg

"Wie macht man ein altes Bauernhaus zum attraktiven Lernort für Schüler" – mit dieser Aufgabenstellung kamen 21 Studenten der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zu einem mehrtägigen Kompaktseminar ins Bauernhausmuseum Weissacher Tal.

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Mit ihrem Anliegen voll im gesellschaftlichen Trend - Jahresversammlung des Heimatvereins Weissacher Tal

Monika Erb mit fleißigen Helfern

Der Heimatverein Weissacher Tal sieht sich voll im gesellschaftlichen Trend. „Spätestens seit der Rede des Bundespräsidenten am Tag der deutschen Einheit ist der Begriff Heimat in aller Munde. Offensichtlich gibt es als Gegengewicht zur immer weiter um sich greifenden Globalisierung ein zunehmendes Bedürfnis nach Verwurzelung und Dazugehörigkeit“, so die Feststellung des  1. Vorsitzenden Jürgen Hestler auf der Jahresversammlung des Heimatvereins im Unterweissacher Bürgerhaus. Ziel und Anliegen des Vereins sei es, mit zahlreichen Aktionen diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. „Wir sind ein moderner Verein, der einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllt und mit rückwärtsgewandter Heimattümelei nichts am Hut hat“, so Jürgen Hestler.

 

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Genuß mit allen Sinnen – Historische Weinprobe im Bauernhausmuseum

Der heimliche Gewinner war die Nummer 4. Ein „Gemischter Satz“ aus 21 verschiedenen alten Weinsorten vom Weingut Breuer. „So muss man sich den Wein vorstellen, der in mittelalterlichen Zeiten im Weissacher Tal getrunken wurde“, urteilte der Hobbywinzer, Weinbauexperte und Musiker Achim Keser bei der Historischen Weinprobe des Heimatvereins Weissacher Tal im Rahmen des 10. Weissacher Weindorfes des Musikvereins. Nach seinen Recherchen hat man früher im Weissacher Tal traditionell viele unterschiedliche Rebsorten in einem Weinberg gepflanzt und gemeinsam gekeltert. So war der Ertrag gesichert, auch wenn einzelne Sorten nicht  reif wurden oder irgendwelche Krankheiten hatten. Der ‚Knödlersche Weinberg’am Ebersberg gehört noch in diese Kategorie. Heraus kam ein „urschwäbischer Haustrunk“, ein Weißwein aus blauen und weißen Trauben.

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Grundschule Lippoldsweiler bedankt sich beim Museumsteam

aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Auenwald, kw 22:

Den Kindern der Grundschule Lippoldsweiler hat der Besuch im Heimatmuseum sehr gut gefallen. Zwei Tage lang haben sich viele ehrenamtliche Helferinnen  und Helfer Zeit genommen und uns alles gezeigt und erklärt. Auch die Eltern waren über so viel Engagement begeistert. Aus diesem Grund überreichte der Elternbeirat der GS Lippoldweiler dem Vorsitzenden des Heimatvereins Herrn Jürgen Hestler eine großzügige Geldspende. Vielen Dank!

Wir kommen bestimmt bald wieder.

Grübeles-Tour der Grundschule Lippoldsweiler

Im Rahmen ihrer Projekttage besuchten die Klassen der Grundschule Lippoldsweiler mit Begleitpersonen das Bauernhausmuseum in Unterweissach.
Es galt, das Leben der Bewohner unserer Heimat vor ca. 100 Jahren zu erkunden. Nach der Begrüßung im Oberling ging es zunächst zu Entdeckungstour durch das Haus. Bereits dabei war schon viel Unbekanntes zu entdecken und neugierig zu hinterfragen.

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Im Bauernhaus bei Grübeles

aus: BKZ v. 16.5.2017

Wie lebten und arbeiteten die Menschen vor 100 Jahren? Wie wurden Werkzeuge, Möbel und Textilien hergestellt? Im Rahmen von Projekttagen lernen Grundschüler aus Lippoldsweiler eine Menge über die Lebensweise ihrer Vorfahren. Und dies nicht nur in der Theorie: beim Kühe füttern, Kaffee mahlen und Holz bearbeiten durften die Kinder mit anpacken.

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Den Schrecken des Krieges vor Ort sichtbar machen

Die Klassen 9 und die Oberstufe des Bildunsgzentrums waren mit ihren Lehrern zu Gast im Bauernhausmuseum Weissacher Tal bei der Erzählstube "Warum Tante Frida eigentlich Frieda hieß".

Silja Schurr und Julia Göhringer (beide 9b) berichten.

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Weinbaugruppe stellt Hinweistafeln auf

Neue Hinweistafeln der Weinbaugruppe wollen dabei aufklären - schauen Sie mal bei einem Spaziergang durch die Däfener Weinberge vorbei.

Franz Matyas hat die Tafeln für die Sorten Cabernet Jura - Marechal Foch - souvignierGris - Cabernet Cortis - Cabernet Cantor
erstellt und auf eigene Rechnung aufgestellt.
Herzlichen Dank dafür!!

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Historisches Schulspiel für die Seniorenarbeit aufbereitet

Beate Wörner aus Allmersbach im Tal hat es im Bauernhausmuseum in Unterweissach entdeckt und Bewohnern des Alexanderstiftes vorgeführt. Das Interesse war groß und die Lust, es zu spielen auch.

Daraus ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Heimatverein Weissacher Tal, dem Alexanderstift in Allmersbach im Tal und der Werbeagentur Geffken enstanden

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Das Grauen des Krieges wird greifbar

Foto: Karl-Heinz Häusser

aus: Backnanger Kreiszeitung v. 8.11. 2016

Atmosphärisch dichte Premiere für die Erzählstube im Heimatmuseum Unterweissach

Der Heimatverein Weissacher Tal hat die Reihe „Erzählstube“ ins Leben gerufen. Zum Auftakt gab es im Bauernhausmuseum eine szenische Lesung mit Musik, die Einblicke in die Soldatenpost des einstigen Bewohners des Gebäudes aus dem Ersten Weltkrieg gab, vorgetragen von seiner Urenkelin Manuela Stricker.

Von Claudia Ackermann

WEISSACH IM TAL. In die Zeit vor 100 Jahren entführt die ausverkaufte Veranstaltung die Besucher im geschichtsträchtigen Heimatmuseum in Unterweissach. Die alte, originale Rathausglocke wird angeschlagen. Jürgen Hestler, Vorsitzender des Heimatvereins, eröffnet den Abend. Was das Haus erlebt hat, erlebbar zu machen, haben sich die Veranstalter vorgenommen.

Es geht auch um die Frage: „Warum Tante Frida eigentlich Frieda hieß.“ Sie war die letzte Bewohnerin des Bauernhauses in der Brüdener Straße 7. Im schwarzen Originalkleid mit Hut aus dem Fundus des Museums schlüpft Manuela Stricker in die Rolle ihrer Großmutter: „Mein Name ist Frida Grübele. Ich kam am 1. Januar 1919 auf die Welt … Das hier ist mein Elternhaus.“

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Zu Besuch in Tante Friedas Haus

Aus Stuttgarter Zeitung

Das Bauern- und Heimatmuseum in Unterweissach ermöglicht eine Reise in die Vergangenheit.

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Tante Fridas Einmachgläser sind noch da

Aus Backnanger Kreiszeitung

Anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag führten die Aktiven des Heimatvereins Weissacher Tal durch das Gebäude des Bauernhausmuseum und stellten Allerlei aus dem Alltagsgeschehen um 1910 nach.

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