Was wir machen

Der Heimatverein Weissacher Tal lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Wir erhalten das ehrwürdige, über 230 Jahre alte Bauernhaus. Und organisieren regelmäßige Führungen. Wir pflegen und bearbeiten den Bauerngarten und den Traditionsweinberg. Wir organisieren Exkursionen in die Heimat. Hauchen zu gegebenen Anlässen dem Bauernhausmuseum (Alltags)Leben ein. Machen Zeitzeugeninterviews ("Heierles halta"). Spüren Kleindenkmale auf.

Organisieren Erlebnistage rund ums Bauernhausmuseum. Lassen mit Erzählstuben im Oberling des Bauernhauses Geschichte erlebbar werden. Versuchen mit speziellen Angeboten, auch Kinder und Jugendliche anzulocken und sie für Technik und traditionelle Werte zu begeistern. Und wir beteiligen uns an Aktivitäten in den drei Gemeinden, die das Heimatgefühl und das Zusammenwachsen der Menschen im Täle fördern.

„Freile Franz“ begeistern beim 2. Mund.art-Stammtisch des Heimatvereins Weissacher Tal

Mit ihrer handgemachten Musik und ihrer Liebe zu allem Schwäbischen haben „Freile Franz“ offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen. Die Tonlage war teils heiter,teils deftig und häufig besinnlich. Oft alles in einem. Dann, wenn „de sui“ mit ihre „meedela“ dann doch schmerzlich vermisst wird, „wenn se nemme isch“ oder  Bob Marley eigentlich der Robert Mahle aus „Schduagerd isch“ und aus „No woman, no cry“  „do nei  ond da naus“ wird. Das aus Jamaika stammende angebliche Stuttgarter Adoptivkind Robert  Mahle war aber auch die einzige Anleihe. Ansonsten kamen die beiden freile mit eigenen Liedern daher. Ihre Musik ging dann auch eher „do naus und do nei“, nämlich mitten in die Herzen  der schwäbischen Seele.

Und „weil Dande Anna sait, des isch net guat, wenn mr alles durcheinander fressa duat“ , gab es zwischen den trefflichen Tönen „nur“ ein Vesperbrot „en dr Guck“, Tälesbier und Museumswein, denn „ma hat Glicksgefühle fei beim a guada Täleswei“.

Dass die beiden Ostälbler auch sehr nachdenklich und feinfühlig sein können, zeigte sich bei ihrem fast schon programmatischen Heimatlied „Wo i herkomm, be i dr‘hoim“. Es wurde sehr still im Oberling des Museum. Der Vorsitzende des Heimatvereins Jürgen Hestler, ebenfalls von der Ostalb, sah in dieser Refrainzeile ein mögliches Motto für die Arbeit des Vereins.  Allerdings müsse man dann den Text freile leicht abändern. Sein Vorschlag: „Do wo i jetzt ben, be i dr’hoim, weg de Schwoba, de andere Leit, de Wiesa ond de Boim“.

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