Was wir machen

Der Heimatverein Weissacher Tal lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Wir erhalten das ehrwürdige, über 230 Jahre alte Bauernhaus. Und organisieren regelmäßige Führungen. Wir pflegen und bearbeiten den Bauerngarten und den Traditionsweinberg. Wir organisieren Exkursionen in die Heimat. Hauchen zu gegebenen Anlässen dem Bauernhausmuseum (Alltags)Leben ein. Machen Zeitzeugeninterviews ("Heierles halta"). Spüren Kleindenkmale auf.

Organisieren Erlebnistage rund ums Bauernhausmuseum. Lassen mit Erzählstuben im Oberling des Bauernhauses Geschichte erlebbar werden. Versuchen mit speziellen Angeboten, auch Kinder und Jugendliche anzulocken und sie für Technik und traditionelle Werte zu begeistern. Und wir beteiligen uns an Aktivitäten in den drei Gemeinden, die das Heimatgefühl und das Zusammenwachsen der Menschen im Täle fördern.

Genuß mit allen Sinnen – Historische Weinprobe im Bauernhausmuseum

Die Weinbaugruppe des Heimatvereins will die alte Tradition des Weinbaus im Weissacher Tal wieder aufleben lassen. Vor allem der Ebersberg war ja eine Anbauregion, in der viele preisgekrönte Weine gewachsen sind. Die Hoffnung ist da, dass im Traditionsweinberg hinter dem Bauernhausmuseum irgendwann einmal ähnliches entsteht.

Bei der historischen Weinprobe waren insgesamt neun Weine im Angebot, wie sie früher mal im Weissacher Tal gewachsen sind. Ihre Namen –der Lindenblättrige, weißer Heunisch, roter und blauer Elbling, Gelber Orleans, Affenthaler oder Urban- sind heute fast vergessen. Allein vom ‚Affenthaler‘ stehen heute noch vier Stöcke in einem Weinberg am Ebersberg. Sie haben die Jahrhunderte überlebt.

 

Getreu nach dem Motto  aller Gastrosophen ‚Man schmeckt nicht nur mit der Zunge‘ gab es auf den jeweiligen Geschmack des Weines abgestimmte edle Kanapees, viele Geschichten zum Wein und passende teilweise selbst  komponierte Musik von Achim Keser. Es sollten gleichzeitig alle Sinne angesprochen  und so ein einmaliges Geschmackserlebnis geboten werden.

Ein knappes Zehntele vom gelben Orleans, ein  Kanapee „Avocado mit Feta und Tomate aus dem Bauerngarten“ und als Musikstück das ‚Präludium‘ von Bach bildeten ebenso eine Geschmackseinheit wie ein blauer Elbling, ein ‚Crostini mit Gorgonzola und einer Traube vom Traditionsweinberg‘ und das Musikstück ‚Geboren um zu leben‘ von Achim Keser.

Offensichtlich kam das Konzept gut an. Die Veranstaltung war ausverkauft und die Nachfrage nach einer Wiederholung im nächsten Jahr groß.

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