Was wir machen

Der Heimatverein Weissacher Tal lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Wir erhalten das ehrwürdige, über 230 Jahre alte Bauernhaus. Und organisieren regelmäßige Führungen. Wir pflegen und bearbeiten den Bauerngarten und den Traditionsweinberg. Wir organisieren Exkursionen in die Heimat. Hauchen zu gegebenen Anlässen dem Bauernhausmuseum (Alltags)Leben ein. Machen Zeitzeugeninterviews ("Heierles halta"). Spüren Kleindenkmale auf.

Organisieren Erlebnistage rund ums Bauernhausmuseum. Lassen mit Erzählstuben im Oberling des Bauernhauses Geschichte erlebbar werden. Versuchen mit speziellen Angeboten, auch Kinder und Jugendliche anzulocken und sie für Technik und traditionelle Werte zu begeistern. Und wir beteiligen uns an Aktivitäten in den drei Gemeinden, die das Heimatgefühl und das Zusammenwachsen der Menschen im Täle fördern.

Historisches Schulspiel für die Seniorenarbeit aufbereitet

Bei Liederlichkeit muss man zurück auf Feld 3, bei Gehorsam kann man bis auf Feld 48 vorrücken und bei Schwatzhaftigkeit fällt man wieder zurück auf Feld 35. So einige Regeln eines alten Schulspieles aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts.

Beate Wörner aus Allmersbach im Tal hat es im Bauernhausmuseum in Unterweissach entdeckt und Bewohnern des Alexanderstiftes vorgeführt. Das Interesse war groß und die Lust, es zu spielen auch.

Damit war eine Idee geboren, die Schule machen könnte. Die Werbeagentur Geffken aus Cottenweiler hat sich bereit erklärt, das Spiel kostenlos neu aufzulegen und zu gestalten.

In den Räumen der Agentur wurden nun die beiden Prototypen übergeben. Ein Exemplar bekam das Alexanderstift in Allmersbach und eines das Bauernhausmuseum Weissacher Tal.

Für Beate Wörner ist das reaktivierte Schulspiel ein Schatz, mit dem man Senioren eine große Freude machen und Erinnerungen wach halten kann.

Der 1. Vorsitzende des Heimatvereins Weissacher Tal  Jürgen Hestler will das Spiel im Rahmen eines Erlebnistages beim Internationalen Tag des Museums am 21. Mai 2017 der Öffentlichkeit präsentieren.  Für ihn ist die Wörner’sche Initiative ein gelungenes Beispiel, wie man historische Exponate für die heutige Zeit nutzbar machen kann.

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