Was wir machen

Der Heimatverein Weissacher Tal lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Wir erhalten das ehrwürdige, über 230 Jahre alte Bauernhaus. Und organisieren regelmäßige Führungen. Wir pflegen und bearbeiten den Bauerngarten und den Traditionsweinberg. Wir organisieren Exkursionen in die Heimat. Hauchen zu gegebenen Anlässen dem Bauernhausmuseum (Alltags)Leben ein. Machen Zeitzeugeninterviews ("Heierles halta"). Spüren Kleindenkmale auf.

Organisieren Erlebnistage rund ums Bauernhausmuseum. Lassen mit Erzählstuben im Oberling des Bauernhauses Geschichte erlebbar werden. Versuchen mit speziellen Angeboten, auch Kinder und Jugendliche anzulocken und sie für Technik und traditionelle Werte zu begeistern. Und wir beteiligen uns an Aktivitäten in den drei Gemeinden, die das Heimatgefühl und das Zusammenwachsen der Menschen im Täle fördern.

Mit ihrem Anliegen voll im gesellschaftlichen Trend - Jahresversammlung des Heimatvereins Weissacher Tal

Der Heimatverein Weissacher Tal sieht sich voll im gesellschaftlichen Trend. „Spätestens seit der Rede des Bundespräsidenten am Tag der deutschen Einheit ist der Begriff Heimat in aller Munde. Offensichtlich gibt es als Gegengewicht zur immer weiter um sich greifenden Globalisierung ein zunehmendes Bedürfnis nach Verwurzelung und Dazugehörigkeit“, so die Feststellung des  1. Vorsitzenden Jürgen Hestler auf der Jahresversammlung des Heimatvereins im Unterweissacher Bürgerhaus. Ziel und Anliegen des Vereins sei es, mit zahlreichen Aktionen diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen. „Wir sind ein moderner Verein, der einen gesellschaftlichen Auftrag erfüllt und mit rückwärtsgewandter Heimattümelei nichts am Hut hat“, so Jürgen Hestler.

Für die bisherige 2. Vorsitzende Annegret Kuttruf sind  die steigenden Besucher- und Teilnehmerzahlen ein Beweis dafür, dass der Heimatverein mit seinen Angeboten richtig liege. Sie verwies in ihrem Jahresbericht vor allem auf Highlights wie die „Tante-Fri(e)da-Aufführungen“ im Oberling des Bauernhausmuseums, die „Brüdenbachaktion“, die historische Weinprobe, die Grundschul-Projekttage, die Lesungen im Oberling und die Gässlestouren  in Heutensbach.

Auch für das neue Jahr hat sich der Heimatverein viel vorgenommen. Man will z.B. am Internationalen Tag der Museen, am 13. Mai das Bauernhausmuseum mit Leben füllen, in Zusammenarbeit  mit dem Verein „Schwäbische MundArt“ am 10. Juli einen Mundart-Stammtisch einrichten, am letzten Sommerferiensonntag  eine historische Weinprobe organisieren, die Kooperation mit der PH Ludwigsburg fortsetzen,  den jetzt beheizbaren Oberling verstärkt als „Eventraum“ nutzen und die Neukonzeption des Museums vorantreiben.

Ganz im Sinne der Vereinsziele ist auch eine „Willkommenstour“ für Neubürger-Familien im Weissacher Tal. Für Vorstandsmitglied Karl-Heinz Häusser ist dies eine gute Gelegenheit das Weissacher Tal als einheitlichen Lebensraum zu erfahren.

Nach dem Willen des Vorstandes sollten auch die Personalvorschläge für die Nachwahl  für das Amt des 2.Vorsitzenden den Willen, ein Verein für alle drei Gemeinden im „Täle“ zu sein, unterstreichen. Für die bisherige 2. Vorsitzende Annegret Kuttruf -sie will sich künftig verstärkt um die Museumskonzeption kümmern- wurden Margit Hermentin aus Allmersbach im Tal und Achim Keser aus Auenwald gewählt.

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