Was wir machen

Der Heimatverein Weissacher Tal lebt von ehrenamtlicher Arbeit. Wir erhalten das ehrwürdige, über 230 Jahre alte Bauernhaus. Und organisieren regelmäßige Führungen. Wir pflegen und bearbeiten den Bauerngarten und den Traditionsweinberg. Wir organisieren Exkursionen in die Heimat. Hauchen zu gegebenen Anlässen dem Bauernhausmuseum (Alltags)Leben ein. Machen Zeitzeugeninterviews ("Heierles halta"). Spüren Kleindenkmale auf.

Organisieren Erlebnistage rund ums Bauernhausmuseum. Lassen mit Erzählstuben im Oberling des Bauernhauses Geschichte erlebbar werden. Versuchen mit speziellen Angeboten, auch Kinder und Jugendliche anzulocken und sie für Technik und traditionelle Werte zu begeistern. Und wir beteiligen uns an Aktivitäten in den drei Gemeinden, die das Heimatgefühl und das Zusammenwachsen der Menschen im Täle fördern.

Von Bessarabien in die „Paprikasiedlung“: Zweimal die Heimat verloren

"Heierles halda" – so heißt das aktuelle Geschichtsprojekt des Heimatvereins. Hinter dem schwäbischen Ausdruck verbirgt sich eine Tugend, die verloren zu gehen droht. Auf Hochdeutsch heißt dies so viel wie "gezielt das Gespräch suchen".

Wir wollen mit Menschen sprechen, die etwas erlebt und somit etwas zu erzählen haben. Die Zeitzeugengespräche werden auf der Homepage des Heimatvereins veröffentlicht.

Seit gestern gibt es eine Fortsetzung der Reihe. Jürgen Hestler hat Aline Schönberger aus der „Paprikasiedlung“ in Unterweissach interviewt. Ihr Schicksal steht für viele Heimatvertriebene, die im Weissacher Tal eine neue Heimat gefunden haben

Aline Schönberger ist geboren und aufgewachsen in Mannsburg in Bessarabien. Sie wurde gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt 1940 in den neu eroberten ehemals polnischen Warthegau umgesiedelt und mußte von dort gegen Ende des Krieges fliehen. Über Umwege kam sie 1958 ins Weissacher Tal und fühlt sich wohl im Schwabenland.

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